Mein Leitsatz lautet:

Ihre Gesundheit zu finden
ist mein Anspruch an eine osteopathische Behandlung!

Daniel Röse Osteopathie und Physiotherapie

Ich möchte Sie auf den folgenden Seiten über meine Arbeit in meiner Osteophatie & Physiotherapie Praxis informieren und freue mich mit Ihnen auf die Suche nach Ihrer Gesundheit zu gehen.

Ich freue mich Sie in meiner neuen Praxis begrüßen zu dürfen und Teil Ihres gesundheitlichen Kompetenzteams zu werden.

Daniel Röse

Über mich:

Nach meinem erfolgreichen Schulabschluss im Jahr 2000 am Pestalozzi-Gymnasium Aue, Deutschland absolvierte ich 2003 den Abschluss zum Physiotherapeuten an der BGGS Zwickau, Deutschland mit einem erfolgreichen Staatsexamen.

Anschließend arbeitete ich 1 ½ Jahre in der Sportphysiotherapie Abtenau und Hallein. Während dieser Zeit absolvierte ich die Ausbildung zur manuellen Lymphdrainage in Zwickau, Deutschland.

2005 entschied ich mich zur Selbstständigkeit in der Gemeinschaftspraxis für Gesundheit & Prophylaxe in Salzburg.

Ab 2009 studierte ich an der International Academy of Osteopathy und konnte im April 2014 mein Examen zum Osteophaten erfolgreich abschließen. Meinen Abschluss zum Master of Science in Osteopathie (M.SC.Ost.) an der FH Gesundheit Innsbruck / University Of Applied Sciences Tyrol werde ich voraussichtlich 2017 ablegen.

Meine eigene Praxis eröffnete ich im November 2015 in Elixhausen bei Salzburg im Flachgau.

Osteopathie

Ziel der Osteopathie (griechisch: ostéon „Knochen“ und páthos „Leiden“) ist die Wiederherstellung der körperlichen Funktionsfähigkeit durch die manuelle Beseitigung von Blockaden oder Bewegungsverlusten, unabhängig von der Art des Gewebes.

Die Osteopathie gründet auf drei Prinzipien:

Die Wechselwirkung zwischen Struktur und Funktion
Die Osteopathie unterscheidet zwischen Körperstrukturen (z. B. Knochen, Muskeln, Organe, Nerven, Körperflüssigkeiten) und Körperfunktionen (Durchblutung, Verdauung etc.). Struktur und Funktion beeinflussen sich gegenseitig und müssen daher stets gemeinsam betrachtet werden. So kann eine willkürliche Veränderung der Funktion (z. B. durch Fehlbelastung) die Struktur verändern (z. B. Kalkeinlagerungen bilden), während eine Veränderung der Körperstrukturen (z. B. durch einen Unfall) die Funktion beeinträchtigt.

Der Körper ist eine biologische Einheit
Die Osteopathie vertritt eine holistische Sicht des menschlichen Körpers. Alle Strukturen und alle Funktionen sind untrennbar miteinander verbunden, der Körper bildet eine Einheit. Darüber hinaus bezieht die Osteopathie in diese Einheit, neben Bewegungsapparat und inneren Organen, auch die Psyche mit ein. Dies folgt aus der Erkenntnis, dass eine akute Krankheit ihre Ursprünge in einem völlig anderen Teil der körperlichen Einheit haben kann. Eine schmerzende Schulter kann auch eine psychische Ursache haben, beispielsweise durch Stress ausgelöst.

Der Körper besitzt selbstregulierende Mechanismen
Der Körper hat die natürliche Eigenschaft, sich selbst zu regulieren, zu heilen und gesund zu erhalten. Normalerweise ist ein Mensch in der Lage, störende Einflüsse, wie Stress, Verletzungen oder Krankheitserreger selbst zu neutralisieren. Der Körper hat sehr effektive Selbstheilungskräfte: kleine Wunden heilen meist von selbst und auch Fremdkörper, wie Bakterien und Viren werden vom Körper bekämpft. Der Osteopath ist darum bemüht, diese oft gestörten Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren und dadurch eine ganz natürliche Heilung zu erreichen.

Quelle: The International Academy of Osteopathy, http://www.osteopathie.eu

Die folgenden Therapiemethoden kommen zum Einsatz:

Parietale Therapie
(Therapie des Bewegungsapparates)

Die parietale Therapie ist die Behandlung aller zum parietalen System gehörenden Strukturen. Diese sind Knochen, Gelenke, Bänder, Muskeln, Sehnen und Kapseln. Hierfür kommen manuelle Techniken an der jeweiligen Struktur zur Anwendung. Des Weiteren sind mobilisierende Techniken lokaler und globaler Art, ein wichtiger Teil im Bereich der parietalen Therapie. Ziel ist eine bestmögliche Bewegung und Funktionalität der parietalen Strukturen, sowie deren bestmögliche Durchblutung.

Viscerale Thearpie
(Therapie der inneren Organe)

Die viscerale Therapie ist ein wesentlicher Bestandteil der Osteopathie und umfasst die Behandlung aller Organe. Dabei wird verlorengegangene Organmobilität und -motilität mit sanften Techniken wiederhergestellt.

Cranio-Sacral-Therapie
(Therapie des Schädels, der Wirbelsäule, Nerven bis zum Kreuzbein)

Die Cranio-Sacral-Therapie (lateinisch Cranio „Schädel“ und Sacrum „Kreuzbein“) ist ein wichtiges Teilgebiet der Osteopathie. Schädel und Kreuzbein sind funktionell, als auch anatomisch miteinander verbunden (über Gehirn, Hirnhäuten, Gehirnflüssigkeit, Wirbelsäule, Rückenmark und Rückenmarkflüssigkeit). Die Cranio-Sacral-Therapie beruht unter anderem auf der Annahme, dass die rhythmische Pulsationen der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit sich auf die äußeren Gewebe und Knochen übertragen und ertasten lassen. Die Einzelknochen des Schädels werden für gegeneinander beweglich angenommen. Durch Berührung von Kopf und Rücken werden Informationen über mögliche Blockaden dieser Bewegung gesammelt. Die daraus gewonnene Information wird zur Diagnostik und Behandlung zum Beschwerdebild herangezogen und die funktionellen Störungen des Cranio-Sacralen-System werden behoben.

Zur Behandlung werden durchwegs sanfte Techniken angewendet. Diese sind sanfte Mobilisationen über Druck, Dreh- und Pendelbewegungen.

Ursachen für Beeinträchtigung des Cranio-Sacralen Systems:
• Traumen (Unfälle, Stürze, Schleudertrauma, …)
• Kiefergelenksprobleme (Zahnspangen, Aufbissschienen, …)
• Schockerlebnisse
• Emotionen wie Angst, Zorn, Trauer, …

Behandlung

Die Behandlung beginnt mit einer ausführlichen Befunderhebung in der Ihre Beschwerden, medizinische Vorgeschichten und andere ärztliche und therapeutische Behandlungen erfasst und analysiert werden. Dabei werden nicht nur aktuelle Beschwerden, sondern auch frühere Probleme betrachtet. Die Osteopathiebehandlung geht einzig und allein auf sanfte manuelle Techniken hervor und bezieht den gesamten Körper in die Behandlung ein.
Folgende Beschwerden können behandelt werden:

  • Probleme des Bewegungsapparates (Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln, Sehnen…)
  • Kopfschmerzen
  • Atemprobleme
  • Verdauungsstörungen
  • Verdauungsprobleme, Unwohlsein, Erschöpfung
  • Gynäkologische Beschwerden, Menstruations- oder Schwangerschaftsbeschwerden
  • Kopf-, Kiefer-, HNO-Schmerzen, Tinnitus
  • Verspannungen, Verletzungen
  • Stress u.v.m

Osteopathie bei Kindern

Häufige Gründe für eine osteopathische Behandlung bei Kindern:
• KISS-Syndrom (Schreikinder)
• Schielen, Kopf- und Kieferfehlstellungen
• Koliken, Still- und Verdauungsprobleme
• Asthma, Allergien und Infektanfälligkeit
• Skoliose, Rücken- und Wachstumsschmerzen
• Entwicklungs- und Verhaltensprobleme

Gerade bei Neugeborenen, Säuglingen, Kindern und Jugendlichen ist eine osteopathische Behandlung sehr erfolgreich, da das Gewebe von Kindern lange Zeit formbar ist und ein großes Regenerationsvermögen besitzt. Schon kleine Störungen können sich negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken, wenn diese nicht behandelt werden.

Die osteopathische Behandlung läuft sehr ruhig ab, die Berührungen sind sehr sanft.

Während der Behandlung sind die Eltern ständig anwesend, dies wirkt beruhigend, vor allem bei Kleinkindern. Das Ertasten von Fehlspannungen im Körper erfordert hohe eine Konzentration. Daher wird während einzelner Behandlungsphasen nicht gesprochen. Gerne bespreche ich Ihre Fragen nach der Behandlung ausführlich mit ihnen. Die Behandlung kann für Ihr Kind anstrengend sein. Babys werden müde und hungrig und sollten eventuell gleich im Anschluss gestillt werden. Manche Kinder reagieren auch ein wenig quengelig und brauchen viel Körpernähe oder Ruhe und Schlaf. Auch größere Kinder sollten sich ausruhen können. Gönnen Sie ihrem Kind Ruhe, spielen Sie gemeinsam oder gehen Sie mit ihrem Kind an die frische Luft. Nehmen Sie Ihren Kindern die Angst!

Kinder, die schon eine Reihe von ärztlichen oder anderen Behandlungen hinter sich haben, zeigen sich oft ängstlich, wenn sie in die Praxis kommen. Es ist wichtig, ihrem Kind zu erklären, wohin sie gehen und das die Behandlung ihrem Kind sehr gut tun wird. Es ist ratsam z.B das Kuscheltier, das Lieblingsbuch, o.ä. mit zur Therapie zu bringen.

KISS-Syndrom

Das KISS-Syndrom ist die Abkürzung für Kopfgelenk induzierte Symmetrie Störung. Diese bedeutet eine Fehlstellung zwischen Schädelbasis und dem oberen Bereich der Halswirbelsäule. Die aus dem KISS Syndrom resultierenden deutlichsten Symptome sind eine asymmetrische Haltung und Bewegung. Dieses wird z.B. in einer Überstreckung der Wirbelsäule, Gesichtsasymmetrie (eine Gesichtshälfte kleiner als die andere) sowie ein asymmetrischer Einsatz der Arme oder Beine deutlich.

Als Ursache des KISS Syndroms sind hauptsächliche Probleme während der Geburt zu sehen. Das bedeutet, dass der Kopf des ungeborenen Kindes unter hohen Druck durch den zu engen Geburtskanal der Mutter gepresst wird, oder es während der Geburt natürlich oder manuell, zu einer starken Drehbewegung der oberen Kopfgelenke kommt. Weitere Risikofaktoren sind Zwillingsgeburten, sehr schnelle Geburten, Notfallkaiserschnitt, Saugglocken- oder Zangengeburt. Ebenso kann eine Steiß- oder Beckenendlage des Kindes während der Schwangerschaft zu einem KISS Syndrom führen.

Häufig weisen Babys mit diagnostiziertem KISS Syndrom eine starke Schiefhaltung des Kopfes und des Rumpfes auf (früher auch Schiefhals genannt). Des Weiteren wird eine asymmetrische Schädelform mit einem abgeflachten Hinterkopf deutlich.

Weitere typische Symptome des KISS Syndroms:
• Schreikinder
• 3- Monatskoliken
• Schieflage im Bett
• Trinkprobleme (Schluckschwierigkeiten, häufiges Sabbern)
• Schlafstörungen (Unruhe, häufiges Wachwerden)
• Kopfhalte – und Kopfdrehschwäche
• Berührungsempfindlichkeit (vor allem beim Hochheben reagiert das Kind mit schreien)

KISS Syndrom Babys meiden typischerweise die Bauchlage und Krabbeln ungern. Alle genannten Symptome treten selten gleichzeitig auf und können Folge anderer Ursachen sein.

Ein nichtbehandeltes KISS Syndrom kann im Kindes- und Jugendalter zu einer gestörten Wahrnehmungs- und Bewegungsfähigkeit führen, als auch zu Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Hyperaktivität und/oder Aggressivität (ADHS). Im Erwachsenenalter können chronische Rückenschmerzen, Ohrgeräusche, Bewegungs- und Gleichgewichtsstörungen, Bandscheibenvorfälle oder Halswirbelsäulenbeschwerden als Folge eines nichtbehandelten KISS Syndroms auftreten.

Die osteophatische Behandlung erfolgt nach ausführlichem Befund und eindeutiger Diagnose durch Arzt und Osteophath. Mit sanften Techniken wird die zu Grunde liegende Störung im Bereich der Kopfgelenke des Kindes schrittweise beseitigt. Im weiteren Verlauf der Therapie werden Begleitsymptomatiken genauer betrachtet und therapiert. Für diese Therapie ist es regelmäßig notwendig, das Kind auch während des Stillens zu therapieren. Dadurch kann der Saugreflex, – mechanismus effektiv in der Behandlung genutzt werden.

Osteopathie in der Schwangerschaft

Durch den Einsatz sanfter osteopathischer Techniken ist auch eine Behandlung während der Schwangerschaft möglich. Typische Schwangerschaftsbeschwerden wie Rückenschmerzen, Missempfindungen in Armen und Beinen, sowie Abgeschlagenheit und Müdigkeit müssen kein ständiger Begleiter einer Schwangerschaft sein. Nach ausführlicher osteopathischer Erstuntersuchung und vorheriger ärztlicher Diagnostik, werden in der Therapie körperliche Rahmenbedingungen geschaffen, die Ihnen ein besseres Wohlergehen während der Schwangerschaft ermöglichen. Ein optimales Wohlbefinden sollte für jede Schwangere Frau das oberste Ziel sein, um eine optimale Entwicklung des Kindes im Mutterleib zu gewährleisten. Die Osteophatie wirkt unterstützend bei der Umstellung des Organismus der Frau, erhält die Beweglichkeit im Bauchraum und mindert Spannungen im Beckenbereich.
Normalerweise ist das Ziel einer osteopathischen Behandlung die Beseitigung der zugrunde liegenden Ursache eines Problems. Das ist während der Schwangerschaft aber nicht der Fall. Viele Ursachen, bestehen schon vor der Schwangerschaft und können aufgrund dieser nicht behandelt werden, da die dafür notwendigen Behandlungstechniken kontraindiziert sind. Im Bedarfsfall können die eigentlichen Ursachen nach der Geburt des Kindes osteopathisch behandelt werden.

Für nähere Informationen zur osteopathischen Therapie und ihrer Wirkungsweise stehe ich Ihnen jederzeit gerne persönlich zur Verfügung.

Aus rechtlichen Gründen weiße ich daraufhin, dass in der Benennung der Beispielhaft angeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilversprechen oder Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnisse und Erfahrungen der Osteopathie selbst. Nicht für jeden Bereich besteht eine relevante Anzahl von gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen, d.h. Evidenzbasierenden Studien, die die Wirkung bzw. therapeutische Wirksamkeit belegen.

Physiotherapie

Ziel der Physiotherapie (griechisch: physis „Natur“ und therapia „das Dienen“, „die Bedienung“, „die Dienstleistung“, „die Pflege der Kranken“) ist die Behandlung und Beseitigung von Funktions-, Bewegungs- und Aktivitätseinschränkung. Die Notwendigkeit einer physiotherapeutischen Behandlung wird ausschließlich von ärztlicher Seite, aufgrund einer Diagnose festgestellt. Nach Verordnung einer physiotherapeutischen Behandlung durch den behandelten Arzt wird ein Befund seitens des Physiotherapeuten erhoben, um in der Behandlung die optimalen Maßnahmen anzuwenden (Massage, Lymphdrainage, Heilgymnastik und passive Therapieanwendungen).

Therapieformen

Massage:
Teilmassage, Ganzkörpermassage
Die klassische Massage fördert die Durchblutung, erwärmt kühle Körperstellen, lockert die Muskulatur und steigert die Beweglichkeit. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wird durch die Anregung des Stoffwechsels auch das Immunsystem gestärkt. Die Kombination mit Moorpackungen ist sehr empfehlenswert.

Fußreflexzonen-Massage
Die Füße sind das Spiegelbild Ihres gesamten Körpers. Über die Fußreflexzonen werden reflektorisch gereizte Zonen des Körpers beruhigt und ermüdete Zonen angeregt.
Unsere Füße haben es verdient, nachdem sie uns Tag für Tag durchs Leben tragen, auch einmal an 1. Stelle zu stehen. Spüren Sie die wohltuende Behandlung und das Leichtigkeitsgefühl der ganzen Beine. Ihre Füße werden es Ihnen danken.

Lymphdrainage
Durch sanfte Grifftechniken werden Körperflüssigkeiten, die als Ödeme durch Traumen, Operationen oder Erkrankungen wie Varikose (Krampfadern) im Körper angesammelt werden mobilisiert und ausscheidungsfähig gemacht.
Die Schwellungen reduzieren sich oder verschwinden und eine Leichtigkeit stellt sich wieder ein. Selbst bei vegetativen Störungen wie Stress, Schlaflosigkeit aber auch chronischen Schmerzzuständen hat die Lymphdrainage schon manches „Wunder“ vollbracht.

Moorpackungen
Das Salzburger Moor ist bekannt für seine schmerzlindernde Wirkung, dringt tief ins Gewebe und verbreitet wohltuende Wärme.

Kinesio Taping
Ob Muskelverspannungen, Rückenschmerzen oder Tennisarm. Das Kinesio-Taping ist eine aus Japan stammende und inzwischen in weiten Teilen Asiens und den USA etablierte Therapieform, die inzwischen auch in Europa immer mehr Zuspruch findet.

Vor etwa 30 Jahren entwickelte der Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase diese Therapiemethode, die in Kombination mit Massage und Physiotherapie einen großen Erfolg verspricht. Beim Kinesio-Taping werden Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen mittels eines elastischen, selbsthaftenden Bandes, ohne Wirkstoffe behandelt, das auf die jeweiligen Körperstellen angebracht wird.

Das Kinesio Tape ist ein elastisches Baumwollband. Dieses ist mit einer in Wellenform aufgebrachten Acrylhaftschicht vorbereitet und wirkt ausschließlich durch die Verarbeitung und die Aufbringtechnik. Die elastische Eigenschaft des Tapes ist auch der entscheidende Unterschied zu einem herkömmlichen Stabilisationstape. Dadurch ist es möglich alle Bewegungen auszuüben. Die beste Wirkungsweise erzielt man durch Bewegung, da durch die Zugbelastung das Tape seine Wirkung entfalten kann. Eine Ruhigstellung der betroffenen Stelle ist nicht erforderlich. Das Ziel der Therapie ist es, bei physiologisch erhaltener Beweglichkeit von Gelenken und Muskulatur durch Aktivierung endogener Steuerungs- und Heilungsprozesse eine möglichst rasche Heilung hervorzurufen.

Die ganzheitliche Sicht, die sich in der Vernetzung von Strukturen wie der Haut, den Faszien, den Muskeln und den Meridianen widerspiegelt, bildet die therapeutische Grundlage der Kinesio-Therapie.

Wann ist Kinesio Taping sinnvoll:
• Sportverletzungen
• Schmerzlinderung
• Verbesserung der Muskelfunktion (Muskelverspannungen, Disharmonien)
• Unterstützung der Gelenke (Verbesserung der Stabilität und Beweglichkeit)
• Unterstützung des Lymphgefäßsystems